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	<title>Drivers' Magazine</title>
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	<description>DAS BLOG der Ilg-Taxifahrer</description>
	<pubDate>Thu, 06 May 2010 07:52:16 +0000</pubDate>
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		<title>In Vino Veritas</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 12:53:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans Weber</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Personal]]></category>

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		<description><![CDATA[Wahr ist, wir hatten am 24. April 2010 unser alljährliches Weinachtsessen!? Wir gingen dazu ins Kloster und - die Franziskaner mögen uns das verzeihen - feierten mit Wein, Weib und Gesang!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2127" style="margin-left: 5px;" title="Betriebsabend" src="http://www.ilg-taxi.ch/blog/wp-content/uploads/2010/05/betriebsabend22.jpg" alt="Betriebsabend" width="297" height="198" /><strong>Das mit dem Weihnachtsessen bei der Firma Ilg-Taxi GmbH ist halt immer so eine Sache - finden sie erst einmal einen geeigneten Zeitpunkt und eine passende Lokalität, um nicht weniger als 35 aktive Mitarbeiter gleichzeitig versammeln zu können und erst noch 7 ehemalige Taxifahrer, welche sich bereit erklären, an diesem Abend den 24-Stunden-Service unseres Taxibetriebes aufrecht zu erhalten.</strong></p>
<p>Da das Ganze mit dem Weihnachtsessen immer mal wieder für allgemeine Verwirrung sorgte, haben wir diesen Anlass inzwischen stillschweigend in &#8220;Betriebsabend&#8221; umbenannt. Nur mal so fürs Protokoll: es war das Weihnachtsessen des Jahres 2009. Wann wir das diesjährige Weihnachtsfest feiern, wissen wir noch nicht &#8230;</p>
<p>Zuerst einmal ein ganz herzliches Dankeschön an unseren Cheffe für die Einladung, an das Servicepersonal der Kartause Ittingen für das delikate Essen sowie die freundliche Bedienung, und - last but not least - an unsere ehemaligen Arbeitskollegen, die den Taxibetrieb an diesem Abend am Laufen hielten.</p>
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		<title>Apropos Kindersitze im Taxi</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 06:17:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans Weber</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Features]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab dem 1. April 2010 müssen Kinder unter 12 Jahren, welche kleiner als 150 cm sind, in allen Fahrzeugen - <b>auch in Taxis</b> - mit entsprechenden Kinderrückhaltevorrichtungen gesichert werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Schweizer Bundesrat hat per 14. Oktober 2009 in Anlehnung an geltendes europäisches Recht die Verkehrsregelnverordnung (VRV) vom 13. November 1962 wie folgt geändert:</p>
<blockquote><p><em>Art. 3a Abs. 1</em><br />
Bei Fahrzeugen, die mit Sicherheitsgurten ausgerüstet sind, müssen Führer und mitfahrende Personen die vorhandenen Sicherheitsgurten während der Fahrt tragen. Die Fahrzeugfahrer haben sicherzustellen, dass Kinder unter zwölf Jahren ordnungsgemäss gesichert werden.</p>
<p><em>Art. 3a Abs. 4</em><br />
Auf Plätzen mit Sicherheitsgurten müssen für Kinder unter zwölf Jahren, die kleiner als 150 cm sind, eine geeignete Kinderrückhalteverordnung (z.B. Kindersitz) verwendet werden, die nach dem ECE-Reglement Nr. 44 gemäss Anhang 2 VTS zugelassen ist; keine Kinderrückhaltevorrichtung muss verwendet werden für Kinder ab vier Jahren auf speziell für Kinder zugelassenen Sitzplätzen oder in Gesellschaftswagen.</p></blockquote>
<p></strong></p>
<p>Bisher lag die Altersgrenze bei 7 Jahren. Ziel dieser Gesetzesanpassung ist der bessere Schutz der Kinder.</p>
<p>Grundsätzlich stehen wir dieser Neuregelung positiv gegenüber; wir sehen darin eine wirksame Massnahme, den Insassenschutz speziell unser jüngeren Taxifahrgäste nachhaltig zu verbessern. Wieso jedoch Ausnahmeregelungen für andere, ebenfalls im gewerbsmässigen Personentransport tätige Unternehmen wie Stadtbusbetriebe, Carunternehmen oder Schulbusse gelten sollen, erscheint uns schwer nachvollziehbar, ja inkonsequent zu sein. Der Vollständigkeit halber sei hier erwähnt, dass der Bundesrat, einer Interpellation von Nationalrat Van Sinder folgend, derzeit prüft, ob in Einzelfällen spezielle Ausnahmereglungen von der EU-Richtlinie gewährt werden können. Der Branchenverband TaxiSuisse unterstützt diese Initiative. Welchen Ausgang dieser parlamentarische Vorstoss nehmen wird, ist derzeit völlig offen; wir halten Sie in jedem Fall auf dem Laufenden.</p>
<p>Die neu geltende Rechtslage bezüglich vorgeschriebener Kinderrückhaltevorrichtungen ist klar und eindeutig; problematischer ist da schon deren praktische Umsetzung - vor allem im Taxigewerbe. Nur schon aus platztechnischen Gründen ist ein Mitführen von Kindersitzen in ausreichender Anzahl in sämtlichen Taxifahrzeugen nicht praktikabel, da sonst kaum mehr weiteres Gepäck mitgeführt werden könnte, geschweige denn Kinderwagen &#8230;</p>
<p>Ab dem 01. April 2010 führen sämtliche unserer Taxifahrzeuge standardmässig einen typgeprüften Sitzerhöher für Kinder mit. Bei mehr als einem Kind unter 12 Jahren und einer Körpergrösse von weniger als 150 cm bitten wir Sie, dies uns explizit bei der telefonischen Taxibestellung mitzuteilen. Den zeitlichen Mehraufwand für die Bereitstellung zusätzlicher Kindersitze werden wir gegebenenfalls über eine höhere Grundtaxe finanziell abgelten. Selbstverständlich steht es Ihnen frei, Ihre eigenen Kindersitze mitzunehmen. Am Bahnhof finden Sie genügend Schliessfächer für deren Unterbringung.</p>
<p>Wir bitten Sie diesbezüglich um Ihr Verständnis.</p>
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		<title>Bye, bye - Oskar</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 23:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans Weber</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Personal]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser langjähriger Arbeitskollege Oskar Sonntag hats geschafft ... er geht in den wohl verdienten Ruhestand. Ab sofort trifft man in eher zu Fuss mit Hund denn im Taxi mit Kundschaft an. Wir sagen "Tschüss Kollege und Hallo Taxikunde".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_1479" class="wp-caption alignright" style="width: 169px"><img class="size-medium wp-image-1479         " title="oskar_sonntag" src="http://www.ilg-taxi.ch/blog/wp-content/uploads/2009/06/oskar_sonntag-219x300.jpg" alt="OSKAR SONNTAG" width="159" height="219" /><p class="wp-caption-text">OSKAR SONNTAG</p></div></p>
<p><strong>Mein lieber Oskar, man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Du Dich anscheinend diebisch freust!</strong></p>
<p>Schon klar, dass Du das heutige Datum nicht vergessen hast! Wie auch, ist ja Dein 65. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch, Pensionär! Nun musst Du endlich nicht mehr am Sonntag den Rasen mähen, nur weil Dir werktags die Zeit dazu fehlt! Deinen Namen darfst Du trotzdem behalten.</p>
<p>Acht Jahre Ilg-Taxi und ein paar zerquetschte  - da hättest Du ja schon noch das Jahrzehnt voll machen dürfen, der Treueprämie wegen, aber es sei Dir verziehen. Wir werden Deine redselige Art vermissen. Ebenso Deine humorvollen Funksprüche, die es einem nicht gerade leicht machten, sich aufs Taxifahren zu konzentrieren!</p>
<p><strong>Das ganze Team wünscht Dir viel Gesundheit und alles Gute in Deinem neuen Leben.</strong></p>
<p><em>P.S.  </em><em>Nur noch knapp 20 Jahre und dann ist auch für mich Feierabend. Der Countdown läuft.</em></p>
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		<title>OPEL Vivaro - als Taxi zu gross?!</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 10:54:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans Weber</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Features]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche mögens lieber gross, andere eher klein. Jeder nach seinem Gusto. Unser Plädoyer für einen Maxivan ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zugegeben, unser neuer Opel Vivaro entspricht eigentlich nicht der gängigen Vorstellung eines Taxis - weder was die Optik noch was die Zuladekapazität an Personen und Gepäck angeht. Es lässt sich immer wieder beobachten, dass ein Grossteil unserer Kundschaft dieses Fahrzeug bewusst meidet, wann immer mehrere Taxis am Standplatz zur Auswahl stehen. Gerade Einzelpersonen entscheiden sich zumeist für einen kleineren Wagen, weil sie es offenbar für unsinnig oder widersprüchlich erachten, für sich alleine gleich einen ganzen Kleinbus zu beanspruchen, andere ziehen es vor, in einem etwas weniger Aufmerksamkeit erregenden Gefährt herumkutschiert zu werden. Manch einer weiss vielleicht nicht einmal, dass es sich bei unserem Maxivan um ein ganz reguläres Taxi handelt, das weder teurer noch für spezielle Einsatzzwecke reserviert ist .</strong></p>
<p>Auch wir Fahrer müssen uns erst noch an diese Grossraumlimousine gewöhnen; unsere sonstigen Flottenfahrzeuge sind nunmal deutlich einfacher im Handling und wesentlich wendiger im Stadtverkehr. Für den täglichen Einsatz im ordentlichen Taxibetrieb ist dieser Achtplätzer aber auch gar nicht gedacht.</p>
<p>Unsere Neuanschaffung gelangt primär in Abend- und Nachtschichten zum Einsatz, vor allem aber an Wochenenden und an Tagen, an denen besondere Veranstaltungen in Frauenfeld oder Umgebung stattfinden. Gerade dann werden häufig Fahrzeuge nachgefragt, mit denen sich mehr als sechs Fahrgäste auf einmal oder aber sperriges Transportgut befördern lassen. Bisher sehr gute Erfahrungen konnten wir mit diesem Fahrzeug im Nachttaxibetrieb und bei der Beförderung von Rekruten und WK-Soldaten sammeln.</p>
<p>Unser Maxivan mag zwar etwas gewöhnungsbedürftig sein, aber er ist überaus zweckmässig, vielseitig einsetzbar und bei 7 bis 8 Personen im Endeffekt deutlich günstiger als zwei einzelne Taxis. Aber wer es lieber kleiner mag, der kann sich, wie bis anhin, für ein ganz &#8220;normales&#8221; Taxi entscheiden.</p>
<p>Jeder nach seinem Gusto!</p>
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		<title>Wo zum Henker ist meine Kopfstütze?</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 12:03:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans Weber</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Diverses]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum zu glauben, aber wahr: Manche unserer Kunden sind so sehr von unserem Service angetan, dass sie auch schon mal eine Trophäe mitgehen lassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der nachfolgende, dringende Hinweis ergeht speziell an die Souvenirjägern unter unserer Kundschaft: Unsere Preise verstehen sich inklusive Trinkgeld und Mehrwertsteuer, aber nicht inklusive Kopfstützen, Fahrzeugpapiere oder was auch immer gerade Gegenstand Ihrer Begierde sein mag.</strong></p>
<p>Was geschah? Vier Witzbolde, allesamt schon recht angeheitert, verlangten von mir, von A nach B gefahren zu werden. Gesagt, getan. Am Bestimmungsort angekommen, wurde fleissig Kleingeld gesammelt. Das dauerte seine Weile - geschlagene 5 Minuten. Ich kümmerte mich nicht weiter drum und nahm zwischenzeitlich schon mal meinen nächsten Fahrauftrag entgegen, der - Zufälle gibts - mich wiederum hierher führen sollte. Aber alles hübsch der Reihe nach: meiner Fracht gelang es schlussendlich doch noch, den fälligen Gesamtbetrag zusammenzustottern und mir selbigen auszuhändigen, und - mit einem freudetrunkenen Adele - stoben sie auch schon von dannen.</p>
<p>Auftrag erledigt, weiter zum nächsten. Nur zehn Minuten später fuhr ich erneut an besagter Stelle vor und mein Fahrgast lenkte meine Aufmerksamkeit auf eine Kopfstütze, die mitten in meiner Anflugschneise lag: &#8220;Teufel aber auch, was ist DAS  denn?&#8221; Meine Antwort: &#8220;Dürfte sich wohl um eine achtlos weggeworfene Kopfstütze handeln, die jemand nicht ganz sachgemäss entsorgt hat. Fiel mir schon vor zehn Minuten negativ auf!&#8221; Darauf schaut mich der Fahrgast nur etwas ungläubig und vorwurfsvoll an: &#8220;Und wo, bitte schön, ist denn Ihre?&#8221;</p>
<p>Ich packte das Corpus Delicti beschämt ein und sah zu, dass ich den Tatort möglichst schnell wieder verlassen konnte  &#8220;Sorry, keine Zeit - Time is money&#8221;.</p>
<p>Immer diese Beuteratten!</p>
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		<title>Das geschulte Auge</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 11:41:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans Weber</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Humorvolles]]></category>

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		<description><![CDATA[Man sollte meinen, ein Taxifahrer erkennt sofort, ob eine Person ein Taxi möchte oder nicht. Weit gefehlt!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gott sei Dank passieren solche Dinge nicht nur mir, sondern auch meinen anderen Berufskollegen - das macht die erlittene Schmach schon etwas erträglicher. </strong></p>
<p>Schuld hat eigentlich mein Chef mit seinem ewigen Appell an uns Fahrer, nur ja <em>aufmerksam</em> zu sein und am Bahnhofstandplatz stets auf herannahende Taxikunden zu achten, um sie gebührend in Empfang zu nehmen; damit meint er im Klartext: als Taxifahrer hat man kulanterweise auszusteigen und jedem Fahrgast hilfsbereit die Beifahrertür zu öffnen. Mir kann man diesbezüglich wirklich nichts vorwerfen, denn für einmal habe ich nichts weiter gemacht, als seine Anweisung strikt zu befolgen: ich war also in freudiger Erwartung eines Intercity-Zuges, der - so hoffte ich - nach seinem planmässigen Zwischenhalt in Frauenfeld lauter taxiwillige Passagiere zurücklassen würde. Der Zug kam dann auch pünktlich. Das übliche Gewusel am Bahnhof, überall Leute, die dicht an den wartenden Taxis vorbeistrichen und dabei nur mal so aus Neugierde heraus (hier ist die unmittelbare Ursache für das &#8220;Präsentierteller-Syndrom beim Taxifahrer zu suchen) einen verstohlenen Blick ins Fahrzeuginnere warfen. Gar nicht so leicht, darunter potentielle Taxikunden zu erkennen! Ich dachte - vielmehr, ich war mir sicher - es trotz allem geschafft zu haben: für einen Moment lang wähnte ich mich von so etwas wie einem &#8220;Taxi-signalisierender&#8221; Blick getroffen und schon hechtete ich um meine Droschke herum, um dem Kunden pflichtgemäss die Beifahrertür zu öffnen. Dass es sich bei meinem potentiellen Fahrgast um eine besonders attraktive junge Frau handelte, braucht ja niemand zu wissen. Jedenfalls, die drangsalierte Dame war überaus peinlich berührt und stammelte nur &#8220;Was -äh, Wie? Taxi? - Danke, nein. Ich werde schon abgeholt.&#8221;</p>
<p>Tja - dumm gelaufen -  der Blick der jungen Dame galt nun leider nicht mir, sondern dem Fahrer einer Strech-Limo, dessen imposantes Vehikel sich direkt hinter mir aufgepflanzt hatte. Mein Opel kann da leider nicht mithalten.</p>
<p>Tut mir leid, Chef, das nächste Mal bin ich bestimmt noch <em>aufmerksamer</em> und schaue zuerst in den Rückspiegel!</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wo du wolle?</title>
		<link>http://www.ilg-taxi.ch/blog/?p=69</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 14:40:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans Weber</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[<b>Sie kennen vielleicht die SWR3-Comedy Serie "Taxi Sharia - das Grauen hat vier Räder". Nein? Macht nichts: Sie finden weiter unten einen Link, der Sie ins entsprechende Archiv des Südwestrundfunks führt, sodass Sie Verpasstes nachholen können.</b>

Unser Blog soll kein billiger Aufguss dieser Kultserie aus den 90er Jahren sein, aber daher stammt letztlich unsere Idee, etwas in Teilen Vergleichbares zu versuchen. Und schon könnten wir unseren Beitrag schliessen mit dem Original-Schlusskommentar "Und so starten Ützwurst und Osterwelle zu einer weiteren Pilgerfahrt nach Frauenfeld." - Running-Gag sinngemäss abgewandelt (d.V.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>DAS BLOG DER ILG-TAXIFAHRER </strong></p>
<p>Worum geht es eigentlich bei unserem Blog?</p>
<p>Der Titel verrät es bereits: Skurriles, Amüsantes, Wissenswertes und vieles mehr - zusammengetragen und niedergeschrieben von Taxifahrern, welche alle haupt- oder nebenberuflich für die Firma Ilg-Taxi GmbH arbeiten.</p>
<p>In unseren Beiträgen behandeln wir ganz unterschiedliche Themen; mal stellen wir persönliche Betrachtungen zum Taxifahren an, mal geben wir authentische Geschichten aus dem Alltag eines Taxifahrers wieder. Wir berichten über eigene Erlebnisse und Erfahrungen und schildern dabei unsere ganz subjektive Sicht der Dinge.</p>
<p>Was wäre besser geeignet für unsere Zwecke als ein Blog, was ins Deutsche übersetzt ja so viel bedeutet wie &#8220;Tagebuch&#8221;! Setzt sich ein Tagebuchverfasser nicht auch mit persönlichen Dingen auseinander, die er im Laufe eines Tages beobachtet hat und die ihn beschäftigen? Für den Schreiber geht es in erster Linie darum, den frischen Eindruck des Erlebten und seine momentanen Empfindungen festzuhalten. Der eigentliche Reiz für den Leser besteht jedoch darin zu erfahren, was der andere denkt, was in ihm vorgeht, was ihn umtreibt.</p>
<p>Für gewöhnlich bleibt Ihnen der Einblick in ein privates Tagebuch verwehrt. Im Gegensatz zu einem Blog, das per Definition öffentlich zugänglich und uneingeschränkt einsehbar ist.</p>
<p>Auch wenn Blog drauf steht, so ist eigentlich kein Blog drin, denn genretypische Funktionsmerkmale wie die Möglichkeit, Beiträge zu kommentieren, fehlen, respektive wurden von uns bewusst deaktiviert. Dies ist ein Drivers&#8217; Magazine und das soll es auch bleiben. Nicht umsonst weichen wir von der relativ stereotypen Form eines Blogs ab und präsentieren unsere Artikel nicht chronologisch geordnet, sondern in Stil und Aufmachung eher an eine Zeitungsausgabe erinnernd denn an ein Online-Tagebuch.</p>
<p>Aber wer weiss, vielleicht werden wir irgendwann doch noch für ausgewählte Artikel die Kommentarfunktion freischalten, sodass Sie nach Belieben ihre persönlichen Bewertungen abgeben können. Selbst Taxifahrer sind nun mal nicht gegen Neugierde gefeit.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein ganz &#8220;normaler&#8221; Arbeitstag</title>
		<link>http://www.ilg-taxi.ch/blog/?p=394</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 10:17:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans Weber</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aufmacher]]></category>

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		<description><![CDATA[M O N T A G -  denkbar wäre aber auch ein x-beliebiger Samstag oder Sonntag, Werk- oder Feiertag , Frost- oder Hitzetag   - das macht für unsere Geschichte keinen Unterschied,  denn - so viel ist sicher - ein jeder, der den Beruf eines Taxichauffeurs ausüben möchte, sollte sich des Umstands bewusst sein, dass damit gelegtlich auch unregelmässige Arbeitszeiten verbunden sind. Etwas Flexibilität gehört nunmal zwangsläufig zum Beruf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;"><strong><span style="color: #840000;">M O N T A G - </span> denkbar wäre aber auch ein x-beliebiger Samstag oder Sonntag, Werk- oder Feiertag , Frost- oder Hitzetag   - das macht für unsere Geschichte keinen Unterschied,  denn - so viel ist sicher - ein jeder, der den Beruf eines Taxichauffeurs ausüben möchte, sollte sich des Umstands bewusst sein, dass damit gelegtlich auch unregelmässige Arbeitszeiten verbunden sind. Etwas Flexibilität gehört nunmal zwangsläufig zum Beruf dazu, </strong></span><span style="color: #000000;"><strong> zumal in einem 24-Stunden-Schichtbetrieb wie dem unsrigen.</strong></span></p>
<p><span style="color: #840000;"><strong>0 4 : 3 0 |  S C H I C H T W E C H S E L</strong></span><br />
<span style="color: #000000;">&#8220;Guten Morgen Welt, Ilgo 10 ist startklar, Tank ist voll, alle Systeme stehen auf &#8220;GO&#8221;". Und los gehts &#8230;. schön wärs, doch vorher darf ich noch mein Arbeitsbuch ausfüllen und ein neues Fahrtenschreiberblatt einlegen und beschriften. Die Schweiz ist wirklich einzigartig: Wir haben unsere eigene Währung statt den Euro (kein Problem, akzeptieren wir natürlich trotzdem! Plastik geht auch!) und wir sind auch das einzige Land in Europa, in dem ein Taxiunternehmen denselben gesetzlichen Bestimmungen unterliegt wie jedes andere Transportgewerbe; d.h. jedes Fahrzeug, das dem gewerbsmässigen Personentransport dient, muss mit einem Fahrtenschreiber ausgerüstet sein, der über die strikte Einhaltung  der  Arbeits-, Lenk- und Ruhezeitverordnung (ARV 2) des Lenkers wacht. Ok, der Schreibkram ist erledigt &#8230; mein Dienst kann beginnen. </span><span style="color: #000000;">Der Kollege von der Nachtschicht dürfte  jetzt üblicherweise  Feierabend machen - denkste , war woll nix - denn es gilt gleich zwei Kunden zu bedienen, welche am Vorabend eine Taxifahrt reserviert haben: der erste Kunde möchte an seinem Frauenfelder Wohnort abgeholt werden - bitte pünktlich, weil er den allerersten Zug nach Zürich erwischen muss. Bei der zweiten Bestellung handelt sich um einen Transfer einer achtköpfigen Familie inkl. Gepäck zum Flughafen Zürich. Wer von uns beiden Taxifahrern macht nun welche Bestellung? Die Frage nach der besseren körperlichen &#8220;Fitness&#8221; - morgens um 04.30 -  stellt sich für einmal nicht: der Kollege fährt einen Maxivan, ich nur einen Minivan. </span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="color: #840000;"><strong>0 6 : 3 0 |  T A X I Z E N T R A L E   I M  B A H N H O F   Ü B E R N I M M T</strong></span></span><br />
<span style="color: #000000;"><span style="color: #840000;"><span style="color: #000000;">Bis jetzt wars relativ ruhig: eine einzige Fahrt in zwei Stunden, bei vollem Lohn - kein Wunder, sind die Taxipreise so, wie sie nun mal sind. Es sind primär diese langen, nicht vorhersehbaren, unrentablen Präsenzzeiten mit schlechter Auslastung, die für ein Taxiunternehmen enorme Unkosten verursachen und die sich in letzter Konsequenz auch negativ im Preis niederschlagen. </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="color: #840000;"><span style="color: #000000;">Der Kollege von der Nachtschicht konnte sich zwischenzeitlich doch noch in den wohlverdienten Feierabend retten - wenn auch etwas gerädert, wie mir schien, nach der langen Autobahnfahrt - immerhin hat er noch ein kleines Highlight zu vermelden: nach dem routinemässigen Durchforsten seines Taxis nach Schichtende wurde er wieder einmal fündig: ein Handy - mal was ganz neues. Denke mal, wir könnten bald expandieren und ins Mobilfunkgeschäft einsteigen. Liebe Kunden, die  ihr etwas vom Vorabend vermisst,  ruft an, die Zentrale (direkt im Bahnhofsgebäude) ist nun besetzt und bis 18:00 geöffnet - oops, ihr habt ja kein Handy. Unterdessen haben noch weitere Berufskollegen ihre Schicht angetreten, so dass es nach Adam Riese auf unseren 6 Standplätzen am Bahnhof eigentlich recht eng zu und her gehen müsste. Aber nein: es herrscht gähnende Leere. Die einen Taxikunden müssen rechtzeitig zur Arbeit, andere wiederum dringend zum Arzt und manche möchten nur ja nicht die Ladenöffungszeiten irgendwelcher Konsumtempel verpassen - alle wollen ein Taxi - just zur selben Zeit und möglichst schnell, versteht sich. In einer Grossstadt mit hunderten von lizensierten Taxis und freier Fahrt auf Sonderfahrstreifen, die für den Privat- u. Berufsverkehr gesperrt sind, dürfte dieses Szenario weit weniger schnell zu Kapazitätsengpässen bei den Fuhrunternehmen führen - in Frauenfeld schon eher.  Das führt uns wieder zur eingangs erwähnten Problematik - der Quadratur des Kreises, nämlich den überlangen Wartezeiten - bei zu wenig eingesetzten Taxis mal auf Seiten der Kundschaft - bei zu vielen Taxis mal auf Seiten des Taxihalters - beides ist gleichsam inakzeptabel. Apropos: Heisst es nun Taxis oder Taxen? Mein Gott, noch ein Problem&#8230;</span></span></span></p>
<div><span style="color: #000000;"><span style="color: #840000;"><span style="color: #000000;"><span style="color: #000000;"><span style="color: #840000;"><strong>1 0 : 0 0  -  1 4 : 0 0 |  P A U S E</strong></span></span></span></span></span></div>
<div><span style="color: #000000;"><span style="color: #840000;"><span style="color: #000000;"><span style="color: #000000;"><span style="color: #840000;"><span style="color: #000000;">Nach der Hektik kehrt nun weitestgehend wieder Ruhe ein; das eine oder andere kleine Fährtchen hier, eine Blumenlieferung da, und - Malzeit - noch ein Essenstransport. Diese Pause wird von einem Teil der Fahrer gerne mal zur Innen- und Aussenreinigung ihres Arbeitsgerätes genutzt, andere haben nun ausreichend Musse, ihr Trinkgeld zu zählen. Ein paar Taxifahrer jedoch nehmen das mit der &#8220;Pause&#8221; wörtlich und legen ihr vom Gesetz verordnetes Mittagsschläfchen ein, sprich, sie machen eine Stunde Pause gemäss ARV2. Dafür stehen ihnen komfortabel eingerichtete Räumlichkeiten der Firma Ilg-Taxi zur Verfügung, welche zur Entspannung, Unterhaltung oder Verpflegung frei benutzt werden dürfen. Nun wird einem auch klar, wieso mitunter ein verwaistes Taxi am Bahnhof steht. In diesem Fall kann es gar nichts schaden, die Sprechtaste unserer Hotline am Bahnhof zu drücken - keine Angst, Sie stören nicht bzw. niemanden.</span></span></span></span></span></span></div>
<div><span style="color: #000000;"><span style="color: #840000;"><span style="color: #000000;"> </span></span></span></div>
<div><span style="color: #000000;"><span style="color: #840000;"><span style="color: #000000;"><span style="color: #000000;"><span style="color: #840000;"><strong>1 7 : 0 0 |  D É J A - V U </strong></span></span></span></span></span></div>
<div><span style="color: #000000;"><span style="color: #840000;"><span style="color: #000000;"><span style="color: #000000;"><span style="color: #840000;"><span style="color: #000000;">Die letzten 3 bis 4 Stunden können wir getrost abhaken unter der Rubrik &#8220;Siesta&#8221;.  Eigentlich hatte ich mich innerlich schon auf meinen Feierabend vorbereitet, denn um 16:00 wäre für mich offiziell &#8220;Schicht&#8221;  gewesen, aber es sollte wohl nicht sein - diesmal grinst der Ihnen schon leidlich bekannte Kollege  der Nachtschicht, der mich kaltlächelnd fragt: &#8220;Auch noch hier?&#8221;, worauf ich nicht minder süffisant die Gegenfrage stelle: &#8220;Auch schon hier?&#8221;. Tja, irgendwie kommt mir das alles bekannt vor: Zuerst Flaute, dann wieder Hektik, wieder Rushhour, wieder Berufstätige (diesmal nicht mehr ganz so ausgeruht und - täusche ich mich - noch ungeduldiger wartend auf ein Taxi als am Morgen?), wieder Einkaufslustige (diesmal schwer bepackt aber gleichwohl gestresst, denn daheim wartet die hungrige Familie). So - Feierabend -  der Kollege, der mich ablöst, verlangt nach meinem Taxi:  Na, war heute viel los? Nein, nicht mehr als sonst. </span></span></span></span></span></span></div>
<div><span style="color: #000000;"><span style="color: #840000;"><span style="color: #000000;"><span style="color: #000000;"><span style="color: #840000;"><span style="color: #000000;"><br />
Und? Entsprach das in etwa Ihrer Vorstellung vom Beruf eines Taxifahrers? Bei Gelegenheit nehme ich Sie mal mit auf eine Nachtschicht, einverstanden?</span></span></span></span></span></span></div>
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		<title>Was Sie uns schon immer mal fragen wollten &#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 09:53:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans Weber</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aufmacher]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie berechnen sich eure Taxipreise - nach Zeit oder nach Kilometer?
Ganz im Gegensatz zu den meisten anderen Taxiunternehmen basieren unsere Taxitarife nicht auf Distanz- sondern auschliesslich auf Zeitverrechnung - eine schlüssige Begründung hierfür liefert unserere [Firmen-Website ...]. Da die Stadt Frauenfeld keine Taxiverordnung kennt, besteht für ortsansässige Taxiunternehmen Tarifautonomie; d.h. jeder Taxihalter kann über die Ausgestaltung seines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie berechnen sich eure Taxipreise - nach Zeit oder nach Kilometer?</strong></p>
<p>Ganz im Gegensatz zu den meisten anderen Taxiunternehmen basieren unsere Taxitarife nicht auf Distanz- sondern auschliesslich auf Zeitverrechnung - eine schlüssige Begründung hierfür liefert unserere [<a href="http://www.ilg-taxi.ch/index.php?id=20" target="_blank"><span style="color: #000000;">Firmen-Website</span></a> ...]. Da die Stadt Frauenfeld keine Taxiverordnung kennt, besteht für ortsansässige Taxiunternehmen Tarifautonomie; d.h. jeder Taxihalter kann über die Ausgestaltung seines Tarifreglementes selber frei entscheiden.</p>
<p><strong>Ist das Fahrerpersonal prozentual am erzielten Umsatz beteiligt?</strong></p>
<p>Nein. In unserem Unternehmen beziehen sämtliche Mitarbeiter einen vertraglich vereinbarten Stunden- resp. Monatslohn. Der mitunter geäusserte Vorwurf preisbewusster Kunden &#8220;Ihr Ilg-Fahrer wollt doch nur mal wieder auf unsere Kosten den grossen Reibach machen!&#8221; entbehrt somit jeder Grundlage.</p>
<p><strong>Wem gehört das Taxi eigentlich? - und wodurch unterscheidet es sich von einem herkömmlichen Personenwagen?</strong></p>
<p>Sämtliche Taxis sind Eigentum der Firma Ilg-Taxi GmbH - sie werden von uns nicht geleast! Für Fahrzeuge, welche zum gewerbsmässigen Personentransport vorgesehen sind, gelten strengere gesetzliche Bestimmungen bezüglich Fahrzeugprüfung und Versicherungsschutz als für private PKWs: so ist eine jährliche Fahrzeugkontrolle ebenso obligatorisch wie eine Fahrtenschreiberüberprüfung durch zertifizierte Autoelektriker. Auch werden für Haftpflicht- und Insassenversicherung bis zu dreimal höhere Prämien fällig als bei regulären Motorfahrzeugversicherungen sonst üblich. Unsere gesammte Taxiflotte leistet im Jahr weit über 620&#8242;000 km - das entspricht in etwa 250 km pro Tag und Taxi. Nach einer durchschnittlichen Laufzeit von gerade mal 3.5 bis 4 Jahren und einer Kilometerleistung von max. 450&#8242;000 km werden unsere Fahrzeuge ersetzt - teils durch Neuwagen, teils durch hochwertige Occasionsfahrzeuge.</p>
<p><strong>Muss ich bei einer Warteschlange am Standplatz immer das erste Taxi nehmen,  oder kann ich frei wählen?</strong></p>
<p>Grundsätzlich kann der Kunde frei entscheiden, welches Taxi er benutzen möchte.</p>
<p><strong>Wie wird man Taxifahrer? Brauchts dazu eine spezielle Bewilligung?</strong></p>
<p>Als Vorraussetzung gilt ein Mindestalter von 18 Jahren und der Besitz eines gültigen Führerscheins. Ausserdem hat der angehende Taxifahrer nachzuweisen, dass er während mindestens eines Jahres vor Anmeldung zur Taxiprüfung regelmässig ein Fahrzeug der entsprechenden (B, B1) oder einer höheren Ausweiskategorie (C, C1) klaglos geführt hat. Die eigentliche Taxiausbildung besteht zum einen aus einer Theorieprüfung über die Arbeits-, Lenk- und Ruhezeitverordnung (ARV 2), wie sie  für berufsmässige Lenker leichter Personentransportfahrzeuge gilt, zum anderen aus einer zweistündigen, praktischen Fahrprüfung, bei der getestet wird, ob man dazu in der Lage ist, &#8220;Personen in einem Fahrzeug der entsprechenden Kategorie auch in schwierigen Verkehrssituationen ohne Gefährdung zu transportieren&#8221;. In Städten mit mehr als 20000 Einwohnern müssen Taxifahrer zusätzlich noch eine sogenannte Stadtkenntnisprüfung ablegen, in Frauenfeld entfällt diese Regelung (GPS-Navigationssysteme gehören schon seit Jahren zur Grundausstattung aller unserer Taxis). Darüberhinaus muss sich jeder Fahrer nach Ablauf von 5 Jahren einer ärztlichen Kontrolluntersuchung unterziehen, mit Erreichen des 50. Lebensjahres sogar alle 3 Jahre.</p>
<p><strong>Muss ich Trinkgeld  geben?</strong></p>
<p>Unsere Fahrpreise verstehen sich inklusive Trinkgeld. Es sei Ihnen jedoch ausnahmsweise gestattet &#8230;</p>
<p><strong>Machen Taxifahrer nur Taxifahrten?</strong></p>
<p>Nein - wir bieten Ihnen zusätzlich auch noch weitere, artverwandte Dienstleistungen an wie die Heimschaffung privater Personenwagen (Tandem), Schülertransporte, Kurier-, Kleinbus-, Lotsen- und Besorgungsfahrten aller Art. Bei Batterieproblemen überbrücken wir Sie auch. Nähere Informationen zu unseren diversen [<a href="http://www.ilg-taxi.ch/index.php?id=6" target="_blank">Serviceangeboten</a>...] und genauere [<a href="http://www.ilg-taxi.ch/index.php?id=52" target="_blank">Preisangaben</a>...] hierzu erhalten Sie auf den entsprechenden Webseiten unserer Firma.</p>
<p><strong>Was passiert, wenn ein Fahrgast die Zeche einmal nicht bezahlt - oder bezahlen will?</strong></p>
<p>Solche unliebsame Zeitgenossen gibts wirklich. Das Fahrerpersonal ist deshalb berechtigt, bei Fahrten über Fr. 50.00  auf einer Vorauszahlung zu bestehen. Ansonsten haftet der Fahrer. In Fällen, in denen uns der Zahlungsunwillige namentlich bekannt ist, erstatten wir auch schon mal Anzeige, denn - bei allem Verständnis - es handelt sich hierbei nicht um ein Kavaliersdelikt, sondern um den Strafbestand der Zechbrellerei.  Wir bitten Sie hierfür um Verständnis.</p>
<p><strong>Berechnet sich der Fahrpreis pro Person oder pro Fahrzeug?</strong></p>
<p>Das Letztere stimmt. Ergo: Je mehr Fahrgäste sich ein Taxi teilen, desto billiger wird es schlussendlich pro Person. Wieso sich also nicht mal vorher absprechen und Fahrgemeinschaften bilden? An uns solls bestimmt nicht scheitern &#8230;</p>
<p><strong>Läuft der Taxizähler weiter, wenn ich im Stau oder vor einem Rotlicht stehe?</strong></p>
<p>Ja, denn das Taxi ist nunmal besetzt und für die Berechnung unserer Fahrpreise ist ausschliesslich die Fahrzeit massgebend, die wir benötigen, um Sie von A nach B zu befördern. Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von weniger als 15km/h sinkt der Tarifansatz von Fr. 3.60/Minute jedoch automatisch auf Fr. 1.00/Minute ab, sodass sich allfällige Wartezeiten weit weniger stark auf den Gesamtpreis auswirken, als gemeinhin angenommen wird. Wann immer möglich, versucht der Fahrer seine Fahrroute der jeweiligen Verkehrssituation entsprechend anzupassen und neuralgische Staupunkte zu umfahren - nicht der direkteste, sondern der schnellste ist zugleich auch der billigste Weg.</p>
<p><strong>Was geschieht, wenn es mir im Taxi einmal schlecht wird?</strong></p>
<p>Kommt ganz drauf an: im Falle von Kleinkindern haben wir dafür vollstes Verständnis. Ansonsten finden wir das jedoch weniger erbaulich, denn der Geruch von Magensäften könnte betörender nicht sein und Sauerstoffmasken sind nicht besonders trendy. Tja, bleibt nur noch die Frage zu klären: Wer beseitigt nur bloss wieder alle Spuren am Tatort? Genau -  dies darf in aller Regel ihr Chauffeur besorgen. Ersparen wir uns lieber die Details!  Was bei einem solchen, für beide Seiten gleichermassen unangenehmen Vorfall jedoch schwerer wiegt, ist der Ausfall eines Taxis samt Fahrer, der wiederum zu Umsatzeinbussen beim Unternehmen führt. Diese werden dem Verursacher in Rechnung gestellt; ja nach Verschmutzungsgrad können sich die Reinigungskosten schon mal auf Fr. 200.00 und mehr belaufen.</p>
<p><strong>Muss ich mich im Taxi anschnallen?</strong></p>
<p>Ja, gemäss Strassenverkehrsordnung gilt die Anschnallpflicht für alle Fahrzeuginsassen - auch im Taxi. Kunden, die keine Sicherheitsgurte tragen, müssen eventuelle Bussgelder selber bezahlen. Es fällt nicht in den Verantwortungsbereich des Fahrers, seine Kundschaft auf das Gurtobligatorium hinzuweisen.</p>
<p><strong>Ich habe ein Taxi bestellt, brauche es aber nicht mehr. Was nun?</strong></p>
<p>Nur wenn Sie Ihre Taxibestellung rechtzeitig telefonisch annulieren, entstehen für Sie keine weiteren Unkosten. Ansonsten berechnen wir Ihnen den vollen Anfahrtsweg. Zur Zahlung verpflichtet sich dabei derjenige, der den Fahrauftrag ursprünglich erteilt, nicht derjenige, der ihn in seinem Auftrag übermittelt hat - ärgerlich nur, wenn sich die betreffende Person zwischenzeitlich aus dem Staub gemacht hat! Das Risiko einer Leerfahrt ist umso höher, je weiter weg von Frauenfeld ein potentieller Kunde abgeholt werden möchte; im Zweifelsfall werden solche Fahraufträge seitens unserer Disponenten auch mal dankend abgelehnt.</p>
<p><strong>Wann und wieso muss ich eine Anfahrtspauschale bezahlen?</strong> </p>
<p>Gut, dass Sie fragen, denn die Tarifberechnung bei Taxifahrten, bei denen sowohl Abhol- als auch Zielort ausserhalb der Stadt Frauenfeld liegen, sorgt immer mal wieder für reichlich &#8220;Diskussionsstoff&#8221;. Generell gilt in der gesammten Taxibranche folgendes Grundprinzip: der Fahrgast zahlt für die Hälfte der Gesamtstrecke, die ein Taxi zurücklegen muss, um ihn von Ort A nach B zu bringen. Innerhalb des Stadtgebietes, in dem ein Taxiunternehmen seinen genehmigten Standort (Betriebssitz) hat, gilt der jeweilige Anfahrtsweg bei Taxifahrten nicht ab Standplatz als von der Grundtaxe bereits gedeckt und somit abgegolten. Bei Besetztfahrten komplett ausserhalb dieser Zone wird für den jeweilige Anfahrtsweg eine zusätzliche Pauschale erhoben, deren Höhe sich nach einem vordefinierten Tarifzonenmodell bemisst. Unsere Taxizentrale informiert Sie nach Möglichkeit bereits bei Bestellungseingang über allfällig zu leistende Zuschlagszahlungen.</p>
<p><strong>Seid ihr an eine Beförderungspflicht gebunden?</strong></p>
<p>Nein, Frauenfeld kennt keine Taxiverordnung;  infolgedessen unterliegen wir auch keiner rechtlich verbindlichen Beförderungspflicht. Eine solche Verfügung würde ohnehin nicht greifen in den überaus seltenen Fällen, in denen wir eine Taxifahrt aus berechtigten Gründen auch schon mal ablehnen. Was für Gründe mögen das wohl sein?!</p>
<p><strong>Kann ich mit dem Fahrer eine Pauschale aushandeln?</strong></p>
<p>Grundsätzlich sind sämtliche Taxifahrten mit eingeschaltetem Taxameter und gemäss mitgeführtem [<a href="http://www.ilg-taxi.ch/index.php?id=20" target="_blank">Tarifreglement</a>] abzurechnen. Nur in Einzelfällen ist es dem Fahrerpersonal gestattet, Pauschal-fahrten auszuführen - und dies nur bei genauem Fahrziel und nach vorheriger Rücksprache mit dem jeweils verantwortlichen Disponenten respektive der Taxizentrale. Wer unter dem  Begriff &#8220;Pauschal&#8221; gleichsam ein Synonym für &#8220;Rabatt&#8221; versteht, der sei hiermit auf unsere diversen [<a href="http://www.ilg-taxi.ch/index.php?id=8" target="_blank">Spartipps</a>] verwiesen.</p>
<p><strong>Wie weit dürft ihr denn fahren?</strong> <strong>Ist an der Landesgrenze schon Schluss?</strong></p>
<p>The sky is the limit - manchmal aber auch die Kreditkarte. P.S. War schon lange nicht mehr in Paris oder Venedig! <img src='http://www.ilg-taxi.ch/blog/wp-includes/images/smilies/icon_lol.gif' alt=':lol:' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Wo bleibt mein reserviertes Taxi</strong><strong>?</strong></p>
<p>Bei all unserem Bestreben, Ihnen stets einen absolut zuverlässigen Service bieten zu können, kann es leider vorkommen, dass eine Taxibestellung in der Hektik auch schon mal untergeht. Dafür möchten wir uns hiermit in aller Form bei Ihnen entschuldigen. Als Wiedergutmachung gewähren wir Ihnen grosszügige Fahrpreisermässigungen, zur Not bringen wir Sie auch gratis zum Flughafen.</p>
<p><strong>An wen muss ich mich wenden, wenn ich beispielsweise mit dem Fahrpreis nicht einverstanden bin?</strong></p>
<p>Für Beanstandungen aller Art kontaktieren Sie bitte den Firmeninhaber [<a href="mailto:pvananraad@ilg-taxi.ch" target="_blank">Patrick van Anraad</a>]. Lassen Sie sich bitte in derlei Fällen eine Quittung ausstellen mit dem jeweiligen Namen des Fahrers und dem genauen Datum, Zeit und Uhrbetrag der Taxifahrt - Sie erleichtern uns damit die Aufgabe, Ihrer Reklamation nachzugehen. Sollte sich herausstellen, dass ein Fehlverhalten seitens des Chauffeurs vorliegt, so werden wir Ihnen selbstverständlich den geschuldeten Betrag wieder zurückerstatten.</p>
<p> </p>
<p><em>P.S: Alle Fragen wurden nach bestem Wissen und Gewissen vom Autor beantwortet. Sämtliche Angaben gelten ausnahmslos für das Frauenfelder Fuhrunternehmen Ilg-Taxi GmbH. Andere Länder, andere Sitten! Haben Sie noch weitere Fragen? Bitte mailen &#8230; an  [<a href="mailto:hans@web-er.ch">Hans Weber</a>]</em></p>
<p> </p>
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